Story

Heart of Darkness

Bodenschätze und Ressourcen wie Öl, Diamanten, Gold, Uran, Kohle, seltene Erden – all das könnte ein Segen für das ärmste Land der Erde sein, aber es stellt sich als wahrer Fluch heraus. Die Gier multinationaler Konzerne und korrupter Funktionäre sorgt dafür, dass Milizen, Söldnerbanden und zwielichtige Armeeverbände das Land in einen Strudel der Gewalt stürzen. Das eigene Volk geht dabei leer aus und leidet: Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit trifft gerade die Schwächsten besonders hart.

Schmuggler treiben ihr Unwesen und überschwemmen das Land mit illegaler Ware – vor allem Waffen, die die Konflikte weiter anheizen. Menschenhändler gehen ungestört ihrem barbarischen Geschäft nach, und das Land driftet langsam in Anarchie ab. Niemand gibt mehr etwas auf Regeln und Gesetze; in diesem Herz der Finsternis gilt nur noch das Recht des Stärkeren.

Die Internationale Gemeinschaft ist vor allem alarmiert von Berichten über Schmuggel von waffenfähigem Uran, das nachweislich auch in terroristischen Gruppierungen seine Abnehmer findet. In der Hafenhauptstadt des Landes wird der Hauptumschlagplatz der Schmugglerszene, mit Verbindungen zu den Großkonzernen und korrupten staatlichen Organisationen vermutet.

Außenstehende haben in dem ganzen Chaos nicht die geringste Chance, die Beteiligungen der diversen Akteure zu durchschauen. Ist die Armee in Entführungen verwickelt? Machen Schmugglerbanden mit korrupten Politikern gemeinsame Sache? Finanzieren Großkonzerne Terroristen, um sich die Konkurrenz vom Leib zu halten? Wer kann das in diesem Hexenkessel schon genau sagen. Die örtlichen Politiker jedenfalls sind gegen jegliche Einmischung von außerhalb, und selbst Hilfsorganisationen werden von ihrer Arbeit abgehalten.

Die Internationale Gemeinschaft sieht von einer militärischen Intervention ab, da eine Beruhigung der Situation durch operatives Eingreifen nicht garantiert werden kann. Jedoch entsendet man eine kleine Aufklärungseinheit in das zerrüttete Land, um sich ein Bild vor Ort machen zu können und mit einem als Chemiker vor Ort arbeitenden Kontaktmann in Verbindung zu treten.

Auch den Waffenschmuggel der Warlords gilt es zu unterbinden, will man die Kämpfe auch nur ansatzweise eindämmen. Jedoch benötigt die Internationale Gemeinschaft erst einmal genauere Informationen, welche derzeit nicht zur Verfügung stehen.